Satzung

SATZUNG

Alevitische Gemeinde Köln e.V.

Stand 20.06.2010

Alevitische Gemeinde Köln e.V.

Alevi Kültür Merkezi Köln

Alpenrosenweg 6 – 50769 Köln

Tel.: 0221 16929220 – Fax: 0221 16851869

info@alevi-koeln.de – www.alevi-koeln.de

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Satzung für die „Alevitische Gemeinde Köln e. V.”

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

Der Verein „Alevi-Bektasi Kultruverein Köln und Umgebung e.V.“ führt ab sofort den

Namen „Alevitische Gemeinde Köln e. V.“ („Alevi Kültür Merkezi Köln”). Die Abkürzung

des Vereinsnamens lautet: „AKMK”.

Die AKMK hat ihren Sitz in Köln.

Die AKMK ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Köln eingetragen.

Das Geschäftsjahr der AKMK ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck und Ziele der AKMK

1. Die AKMK vertritt die Alevitisch-Bektasitische Glaubenslehre in Köln und

dessen Umgebung und versteht sich als Glaubensgemeinschaft.

2. Die AKMK setzt sich für die Pflege und Förderung der Alevitisch-Bektasitischen

Glaubenslehre und Kultur ein. Sie bemüht sich um die Integration der Aleviten in

die deutsche Gesellschaft unter Bewahrung alevitischer Glaubensidentität und

Kultur. Die AKMK bemüht sich, den Glaubensinhalt und die gesamte

Kulturtradition nach außen bekannt zu machen.

3. Die AKMK richtet für Ihre Mitglieder Gebetshäuser (Cemevi) ein. Sie unterhält

Bibliotheken mit spezieller Literatur Ober die Glaubenslehre der Aleviten-

Bektasiten, der alevitisch-bektasitischen Kultur und ihrer philosophischen Werte.

4. Die AKMK bemüht sich im Lichte der alevitisch-bektaschitischen Lehre um

Umweltschutz. Sie fördert auch sportliche Zwecke.

5. Die AKMK bemüht sich um das kulturelle Erbe alevitisch-bektasitischer

Würdentr.ger, wie Dichter, Geistliche und andere Persönlichkeiten.

6. Die AKMK bekennt sich zu den Menschrechten und den Gesetzen in Deutschland,

soweit sie universellen Menschenrechten nicht widersprechen. Sie bekennt sich

insbesondere zur unantastbaren Würde des Menschen und der

Gleichberechtigung von Mann und Frau.

7. Die AKMK fördert karitative Tätigkeiten. Insbesondere betätigt sie sich im Bereich

der Seniorenbetreuung, Kindererziehung, Jugendarbeit und Fürsorge für

bedürftige Menschen wie Obdachlose und benachteiligte Gruppen. Sie betätigt

sich auch im Bereich der Seelsorge.

Die AKMK bietet Jugendarbeit und Betreuung an. Dabei sollen

demokratische Verhaltensweisen eingeübt und Beiträge zur Verbesserung der

Chancengleichheit sowie zur Integration im Sinne des Kinder-

Jugendhilfegesetzs geleistet werden.

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8. Die AKMK ist Mitglied der Alevitischen Gemeinde Deutschlands e.V. (AABF). Sie

vertritt die Ziele und Satzung der AABF. Die AKMK setzt sich für den

Religionsunterricht in deutschen Schulen nach dem Bekenntnis und

Selbstverständnis des alevitisch-bektasitischen Glaubens ein.

9. Der Satzungszweck der AKMK wird insbesondere verwirklicht durch die

Errichtung einer Begegnungs- und Fortbildungsstätte, vorranging für

Mitmenschen unterschiedlicher Nationalitäten. Generationsübergreifende

Kultur, Freizeit und Bildungsangebote sollen Integrationshilfe leisten, etwa

durch Sprach — Computer und Elternkurse, Ausflüge,

Hausaufgabenbetreuung, Gesundheitserziehung und Sportangebote.

10. Die Gemeinde fördert in ihren Projekten insbesondere die Respektierung

der Frau. Damit verbunden sind alle notwendigen Anstrengungen zur

Gleichstellung der Frau in allen gesellschaftlichen Bereichen. Die Gemeinde

schafft im Rahmen der Gemeinde Frauenverbände zur Selbstwahrnehmung

eigener Rechte und Lösungen eigener Probleme

§ 3 Gemeinnützigkeit

1. Die AKMK verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige und

religiöse Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke” der

Abgabenordnung (§ 52 AO). Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere

durch die Organisation von religiösen Zeremonien, Andachten,

Lehrveranstaltungen, Seminaren, Kursen und kulturellen Veranstaltungen sowie

musikalischen Vorführungen gemäß § 2.

2. Die AKMK ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

3. Beitrage, Spenden und sonstige Einkünfte werden nur für satzungsgemäße

Zwecke und Ziele verwendet. Die Mitglieder erhalten als Mitglied keine finanziellen

Zuwendungen aus den Mitteln der AKMK. Beim Ausscheiden aus der AKMK

haben die Mitglieder weder Ansprüche auf Erstattung von gezahlten Beiträgen,

Spenden oder sonstigen Zuwendungen noch haben sie bei Auflösung der AKMK

irgendwelche Ansprüche auf Zahlungen aus dem Vereinsvermögen.

4. Der Verein darf keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins

fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.

§ 4 Mitgliedschaft

1. Jede natürliche über 16 Jahre oder juristische Person, die die satzungsgemäßen

Ziele der AKMK bejaht, beachtet, fordert und befolgt, kann Mitglied werden. Von

den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Jedes Mitglied ist gleichberechtigt.

2. Der Mitgliedsantrag ist schriftlich zu stellen. Über den gestellten Aufnahmeantrag

entscheidet der Vorstand der AKMK nach Antragseingang innerhalb einer Frist

von drei Monaten.

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§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet mit dem Austritt, dem Ausschluss oder Tode des

Mitglieds. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Mitteilung des Mitglieds mit einer

Frist von drei Monate vor gewünschtem Kündigungstermin.

2. Der Ausschluss erfolgt durch Kündigung bei einem groben Verstoß gegen die

satzungsgemäßen Ziele der AKMK, bei Nichtzahlung der Mitgliedsbeiträge über

drei Monate oder bei vereinsschädigendem Verhalten. Der Vorstand übermittelt die

Angelegenheit dem Disziplinarrat. Der Disziplinarrat entscheidet über die

Kündigung.

3. Die Beendigung der Mitgliedschaft hat den Verlust aller Rechte, einschließlich der

Ansprüche gegenüber der AKMK zur Folge.

4. Gegen den Ausschluss kann das Mitglied in der ersten Mitgliederversammlung Berufung

eingelegen. Die Entscheidung dieser Mitgliederversammlung ist bindend.

§ 6 Organe der AKMK

Die Organe der AKMK sind:

1. Die Mitgliederversammlung

2. Der Vorstand

3. Der Aufsichtsrat

4. Der Disziplinarrat

5. Der Geistlichenrat

6. Der Frauenausschuss

7. Der Jugendausschuss

§ 7 Die Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Entscheidungsorgan der AKMK. Jedes

Mitglied hat eine Stimme. Wahlberechtigt sind alle Mitglieder, die mind. drei

Monate die Mitgliedschaft besitzen und Ihren Verpflichtungen gemäß § 4

nachkommen. Für die Aufstellung zur Vorstandswahl gilt eine Mitgliedschaft von

mind. sechs Monaten.

2. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich statt. Die schriftliche Ladung

für die Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand mit Angabe von Ort, Zeit

und Tagesordnung zwei (2) Wochen vorher.

3. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn nach ordnungsgemäßer

Einberufung die Mehrheit der Mitglieder anwesend sind. Liegt die

Beschlussfähigkeit nicht vor, so wird innerhalb einer Frist von zwei Wochen zu

einer erneuten Mitgliederversammlung geladen. Diese Versammlung ist ohne

Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

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Die Einladung zu dieser erfolgt unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen. In

der Einladung ist auf die Beschlussfähigkeit gesondert hinzuweisen.

4. Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer der Versammlung eine

Versammlungsleitung. Der Rat besteht aus dem Vorsitzenden und zwei

Stellvertretern. Die Versammlungsleitung leitet die Versammlung und führt über

deren Verlauf ein Protokoll, in dem die gefassten Beschlusse verzeichnet werden.

Das Protokoll ist von dem Vorsitzenden der Leitung und den beiden Stellvertretern

zu unterzeichnen.

5. Falls in dieser Satzung nicht anders geregelt, werden Beschlüsse mit einfacher

Mehrheit der erschienenen Mitglieder gefasst (relative Mehrheit). Die

Mitgliederversammlung berät und beschließt:

a. Über den Rechenschaftsbericht des Vorstandes sowie des Aufsichtsrats und

des Disziplinarrats,

b. Über die Entlastung des Vorstandes;

c. Über Satzungsänderungen und Höhe der Mitgliedsbeiträge;

d. Über die Auflösung der AKMK;

e. Über die Wahl der Vorstandsmitglieder und der Mitglieder des Aufsichts- und

Disziplinarrats;

f. Über die in dieser Satzung der Mitgliederversammlung zugewiesenen

Themen;

g. Über die für die Arbeit der AKMK richtungweisenden Angelegenheiten,

h. Über Anträge, die der Vorstand zur Entscheidung in der

Mitgliederversammlung vorlegt.

§ 8 Außerordentliche Mitgliederversammlung

Der Vorstand kann bei Bedarf eine außerordentliche Mitgliederversammlung

einberufen. In der Ladung hat er den Bedarf darzulegen und die

Verhandlungsthemen zu benennen. Zudem ist eine außerordentliche

Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn sie von einem Drittel der Mitglieder

schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Grande vom Vorstand verlangt wird.

Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Bestimmungen des

§7 entsprechend.

§ 9 Der Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus sieben Mitgliedern und drei Ersatzmitgliedern. Sie

werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren in geheimer

Wahl gewählt. Die Auszahlung der Stimmen erfolgt öffentlich. In den Vorstand

gewählt sind die Personen, die bei der Wahl bis zur Position sieben die meisten

Stimmen erhalten haben. Ersatzmitglieder sind die Personen, die den Stimmen

nach die Platze 8, 9 und 10 einnehmen. Scheidet ein Mitglied aus dem Vorstand in

der Wahlperiode aus, so rückt das Ersatzmitglied mit den meisten Stimmen für die

Restdauer der Wahlperiode nach.

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2. In der ersten Sitzung nach der Wahl wählt der Vorstand aus seinen gewählten

ordentlichen Mitgliedern den Vorsitzenden/die Vorsitzende, dessen

Stellvertreter/in, einen Sekretär/in, einen Kassenwart und drei weitere Mitglieder.

Dieses Gremium ist für den reibungslosen Ablauf der gewöhnlichen Arbeiten

zuständig.

3. Der Vorsitzende des Vorstands vertritt die AKMK alleine

(alleinvertretungsberechtigt). Der/ die stellvertretende Vorsitzende und der/ die

Sekretär/in sind jeweils zu Zweien gemeinsam oder mit einem anderen

Vorstandsmitglied handeln und zeichnend vertretungsberechtigt.

4. Der Vorstand bleibt bis zur Wahl des neuen Vorstandes im Amt.

5. Die Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Disziplinarrates und Glaubensrates sowie

des Frauen- und Jugendausschusses sind, können zu den Vorstandssitzungen zu

laden. Sie haben in den Sitzungen Rederecht, jedoch kein Stimmrecht.

6. Zur konstituierenden Sitzung des neu gewählten Vorstandes lädt das

Vorstandsmitglied ein, das bei den Wahlen die meisten Stimmen erhält. Dies soll

innerhalb der ersten Woche nach der Wahl geschehen.

7. Die Vorstandsmitglieder arbeiten ehrenamtlich. Dies schließt entgeltliche Tätigkeit

der Vorstandsmitglieder bei Tätigkeiten außerhalb von Vorstandsarbeiten nicht

aus.

§ 10 Die Zuständigkeit des Vorstandes

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten der AKMK zuständig, soweit sie von der

Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.

Der Vorstand hat vor allem folgende Aufgaben:

a. die Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Aufstellung der

Tagesordnung:

b. die Einberufung der Mitgliederversammlung;

c. die Umsetzung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;

d. die Leitung und Koordination der Arbeit der AKMK zwischen den

Mitgliederversammlungen;

e. die Durchführung der in dieser Satzung ausdrücklich übertragen Arbeiten;

f. die Einstellung und Überwachung von Personal für die AKMK;

g. die Berichterstattung über die Tätigkeit des AKMK bei

Mitgliederversammlungen;

h. das Unterbreiten von Vorschlägen zur Erfüllung der satzungsgemäßen

Aufgaben;

i. die Überwachung und Bewirtschaftung der Finanzen;

j. die Vertretung der AKMK gegenüber Dritten.

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§ 11 Beschlussfassung

1. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im allgemeinen in den Vorstandssitzungen,

die vom Vorsitzenden und im Falle seiner Verhinderung von seinem Stellvertreter

oder in dessen Verhinderung der Sekretar einberufen und geleitet werden. Die

Ladung zu den Sitzungen erfolgt schriftlich oder fernmündlich.

2. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens vier Mitglieder anwesend sind,

darunter der Vorsitzende, sein Stellvertreter oder der Sekretar. Bei

Beschlussfassungen entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen

Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt der Beschluss als nicht gefasst.

3. Die Beschlusse des Vorstandes sind zu protokollieren und von allen

teilnehmenden Vorstandsmitgliedern zu unterzeichnen. Die Protokolle sind

aufzubewahren. Unbefugten dürfen sie nicht zugänglich gemacht werden.

Das Protokoll soll Auskunft geben über Ort und Zeit der Sitzung, die Namen der

Teilnehmer, die gefassten Beschlusse und das Abstimmungsergebnis.

§ 12 Der Aufsichtsrat

1. Der Aufsichtsrat besteht aus drei Mitgliedern und zwei Ersatzmitgliedern. Sie

werden in der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren in geheimer

Wahl gewählt. Die Stimmenauszahlung erfolgt öffentlich. Zu Mitgliedern gewählt

sind die Personen, die bei der Wahl die drei besten Stimmergebnisse erzielt

haben. Ersatzmitglieder sind die Personen, die den Stimmen nach die Plätze 4

und 5 einnehmen. Scheidet ein Aufsichtsratsmitglied in der Wahlperiode aus, so

rückt das Ersatzmitglied mit den meisten Stimmen für die Restdauer der

Wahlperiode nach.

2. Das Mitglied mit den meisten Stimmen lädt spätestens eine Woche nach der Wahl

zur ersten Sitzung ein. In dieser Sitzung wählt der Aufsichtsrat aus seinen

Mitgliedern einen Vorsitzenden, einen Stellvertreter, einen Schriftführer. Die

Sitzungen werden vom Vorsitzenden – im Falle seiner Verhinderung durch den

Stellvertreter – einberufen und geleitet. Sitzungen sind zu protokollieren. Das

Protokoll ist von allen Teilnehmern zu unterzeichnen.

3. Der Aufsichtsrat bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Er tritt mindestens viermal im Jahr

zu einer ordentlichen Sitzung zusammen. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens

zwei Mitglieder anwesend sind. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit

gefasst.

4. Der Aufsichtsrat hat die Aufgabe, vor jeder Mitgliederversammlung die

Beschlussprotokolle des Vorstandes, die Rechnungen und die Finanzen der

AKMK zu überprüfen und die Mitgliederversammlung über das Ergebnis zu

informieren. Darüber hinaus prüft er alle drei Monate die Buchhaltung der AKMK.

Er leitet seinen Bericht darüber an den Vorstand und Disziplinarrat weiter.

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§ 13 Der Disziplinarrat

1. Der Disziplinarrat besteht aus drei Mitgliedern und zwei Ersatzmitgliedern. Er wird

in der ordentlichen Mitgliederversammlung in geheimer Wahl für die Dauer von

zwei Jahren gewählt. Die Stimmenauszahlung erfolgt öffentlich. Zu Mitgliedern

gewählt sind die Personen, die bei der Wahl die drei besten Stimmergebnisse

erhalten haben. Ersatzmitglieder sind die Personen, die den Stimmen nach die

Plätze 4 und 5 einnehmen. Scheidet ein Disziplinarratsmitglied in der Wahlperiode

aus, so rückt das Ersatzmitglied mit den meisten Stimmen für die Restdauer der

Wahlperiode nach.

2. Das Mitglied mit den meisten Stimmen lädt spätestens eine Woche nach der Wahl

zur ersten Sitzung ein. In dieser Sitzung wählt der Disziplinarrat aus seinen

Mitgliedern einen Vorsitzenden, einen Stellvertreter, einen Schriftführer. Die

Sitzungen werden vom Vorsitzenden – im Falle seiner Verhinderung durch den

Stellvertreter – einberufen und geleitet. Sitzungen sind zu protokollieren. Das

Protokoll ist von allen Teilnehmern zu unterzeichnen.

3. Der Disziplinarrat bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Er tritt mindestens viermal im

Jahr zusammen. Er ist beschlussfähig, wenn zwei Mitglieder anwesend sind.

Beschlusse werden mit einfacher Mehrheit gefasst.

4, Der Disziplinarrat entscheidet auf schriftlichen Antrag des Vorstands über

Verstöße von Mitgliedern gegen die satzungsgemäßen Zwecke und Ziele. Er

ermahnt, schließt vorübergehend oder endgültig aus der Mitgliedschaft aus. Der

Disziplinarrat teilt das Ergebnis seiner Entscheidungen dem Betroffenen, dem

Vorstand und den Mitgliedsvereinen mit. Gegen eine Entscheidung des

Disziplinarrats kann nur in der Mitgliederversammlung schriftlich Widerspruch

eingelegt werden. Die Entscheidung der Mitgliederversammlung über den

Widerspruch ist endgültig.

§ 14 Der Glaubensrat

1. Der Glaubensrat besteht aus zwölf Mitgliedern. Den Glaubensrat bilden die

Mitglieder des AKMK, die Geistlichen (Dede oder Ana), Zakir, Fachleute und

Personen, welche für die Aufgaben des Rates mit Ihren Qualifikationen geeignet

sind und bei den religiösen Aktivitäten mitgewirkt haben.

2. Die originäre Aufgabe des Glaubensrats ist die religiöse Betreuung der Mitglieder

des AKMK sowie die Fortbildung der Geistlichen und Fachleute.

3. Über Fragen, die den Glaubensinhalt betreffen, entscheidet der Glaubensrat.

Kommt es zu Unstimmigkeiten über einzelne religiöse Fragen oder Praktiken, so

entscheidet die nächste Mitgliederversammlung der AKMK. Bis zur

Mitgliederversammlung ist die Entscheidung des Glaubensrats maßgebend.

4. Für die Wahl des Glaubensrats werden alle Dede, Ana, Zakir, Fachleute und für

die Aufgaben des Rates mit Ihren Qualifikationen geeignete und bei den religiösen

Aktivitäten mitgewirkten Personen vom Vorstand eingeladen. Die schriftliche

Ladung für diese Versammlung erfolgt durch den Vorstand mit Angabe von Ort,

Zeit und Tagesordnung zwei (2) Wochen vorher. Jeder Teilnehmer/In hat eine

Stimme. Zu Mitgliedern gewählt sind die Personen, die bei der Wahl die drei

besten Stimmergebnisse erzielt haben. Die Wahl erfolgt für zwei Jahre.

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In der ersten Sitzung wählt der Glaubensrat aus seinen Mitgliedern einen

Vorsitzenden und einen Stellvertreter. Der Rat bleibt bis zur Wahl des neuen

Glaubensrat im Amt.

5. Der Glaubensrat fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in den Sitzungen, die

vom Vorsitzenden und im Falle seiner Verhinderung von seinem Stellvertreter

einberufen und geleitet werden. Die Ladung zu den Sitzungen erfolgt schriftlich

oder fernmündlich. Der Vorstandsvorsitzende oder sein Stellvertreter nehmen an

jeder Sitzung des Rates teil. Dieses Mitglied hat bei den Sitzungen des

Glaubensrats Rede- und Stimmrecht.

§ 15 Der Frauenausschuss

1. Der Frauenausschuss führt die Frauenarbeit innerhalb des AKMK durch und berät

den Vorstand bei diesen Aktivitäten.

2. Der Frauenausschuss besteht aus fünf Mitgliedern und wird für zwei Jahre

gewählt. Für die Wahl des Ausschusses werden alle Frauen, welche Mitglied des

Vereins sind, vom Vorstand eingeladen. Die schriftliche Ladung für diese

Versammlung erfolgt durch den Vorstand mit Angabe von Ort, Zeit und

Tagesordnung zwei (2) Wochen vorher. Jede Person hat eine Stimme. Zu

Mitgliedern gewählt sind die Personen, die bei der Wahl die drei besten

Stimmergebnisse erzielt haben. In der ersten Sitzung wählt der Frauenausschuss

aus seinen Mitgliedern einen Vorsitzenden und einen Stellvertreter. Der

Ausschuss bleibt bis zur Wahl des neuen Frauenausschuss im Amt.

3. Der Frauenausschuss fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in den Sitzungen,

die vom Vorsitzenden und im Falle seiner Verhinderung von seinem Stellvertreter

einberufen und geleitet werden. Die Ladung zu den Sitzungen erfolgt schriftlich

oder fernmündlich. Ein Mitglied des Vereinsvorstandes nimmt an jeder Sitzung des

Ausschusses teil. Dieses Mitglied hat Rederecht und Stimmrecht.

4. Der Frauenausschuss erarbeitet jährlich im Voraus einen Tätigkeitsplan und legt

diesen dem Vorstand vor. Der Ausschuss führt seine Aktivitäten unter Aufsicht des

Vorstandes durch.

§ 16 Der Jugendausschuss

1. Der Jugendausschuss führt die Jugendaktivitäten innerhalb der AKMK durch und

berät den Vorstand bei diesen Aktivitäten.

2. Der Jugendausschuss besteht aus fünf Mitgliedern und wird für zwei Jahre

gewählt. Für die Wahl des Ausschusses werden alle Jugendliche zwischen 14 und

28 Jahren, welche Mitglied des Vereins oder dessen Eltern Mitglieder sind, vom

Vorstand eingeladen. Die schriftliche Ladung für diese Versammlung erfolgt durch

den Vorstand mit Angabe von Ort, Zeit und Tagesordnung zwei (2) Wochen

vorher. Jede Person hat eine Stimme. Zu Mitgliedern gewählt sind die Personen,

die bei der Wahl die drei besten Stimmergebnisse erzielt haben. In der ersten

Sitzung wählt der Jugendausschuss aus seinen Mitgliedern einen Vorsitzenden

und einen Stellvertreter. Der Ausschuss bleibt bis zur Wahl des neuen

Jugendausschuss im Amt.

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3. Der Jugendausschuss fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in den Sitzungen,

die vom Vorsitzenden und im Falle seiner Verhinderung von seinem Stellvertreter

einberufen und geleitet werden. Die Ladung zu den Sitzungen erfolgt schriftlich

oder fernmündlich. Ein Mitglied des Vereinsvorstandes nimmt an jeder Sitzung des

Ausschusses teil. Dieses hat Rederecht und Stimmrecht.

4. Der Jugendausschuss erarbeitet jährlich im Voraus einen Tätigkeitsplan und legt

diesen dem Vorstand vor. Der Ausschuss führt seine Aktivitäten unter Aufsicht des

Vorstandes durch.

§ 17 Satzungsänderung

Die Satzung kann nur von der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 2/3

der Stimmen geändert werden. Der Antrag kann nur vom Vorstand oder von 1/3 der

Mitglieder gestellt werden. Ein solcher Antrag ist vom Vorstand auf die Tagesordnung zu

setzen. Die Fristen über die Einladung zur Mitgliederversammlung (§ 7) sind einzuhalten.

§ 18 Finanzen und Einnahmen der AKMK

1. Neben den Mitgliederbeitragen erzielt die AKMK Einnahmen durch Spenden von

Personen aber auch von Fonds und Stiftungen, Zuschüssen / Fördermitteln aus

dem Verkauf von Publikationen und anderen Produkten wie Kassetten, Kalendern

usw., sowie ferner aus Veranstaltungen wie Konzerten, Theateraufführungen,

Kulturveranstaltungen und Buchausstellungen. Die erzielten Erträge dürfen nur für

die satzungsgemäßen Zwecke und Ziele der AKMK verwendet werden.

2. Die Vereinsgelder werden in der Vereinskasse und auf dem Vereinskonto

aufbewahrt. Alle Vereinsausgaben sind mindesten von zwei Vorstandsmitgliedern

zu genehmigen. Bei lmmobilienkäufen oder -verkäufen muss der Vorstand zuvor

den Beschluss der Mitgliederversammlung einholen.

§ 19 Auflösung der AKMK

Die Auflösung der AKMK kann nur durch Beschluss einer eigens mit diesem

Tagesordnungspunkt einberufenen Mitgliederversammlung erfolgen. Der Antrag

kann nur vom Vorstand oder durch schriftlichen Antrag von 1/3 der

Mitgliedsvereine gestellt werden. Der Antrag ist ausführlich zu begründen. Die

satzungsgemäßen Fristen sind zu beachten. Die so einberufene

Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn 2/3 aller zu entsendenden

Delegierten anwesend sind. Für den Beschluss über die Auflösung der AKMK ist eine

Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen erforderlich.

Im Falle der Auflösung fällt das gesamte aktive Vermögen der AKMK an die

Alevitische Gemeinde Deutschland e.V., die es ausschließlich und unmittelbar für

gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke (§§ 52 ff AO) zu verwenden hat.

Zur Abwicklung des Auflösungsbeschlusses wird in der Mitgliederversammlung

eine Kommission gewählt.

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§ 20 Schlussbestimmungen

Für durch diese Satzung nicht ausdrücklich geregelte Sachverhalte gelten die

Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches. Die Satzung tritt an die Stelle der

im Vereinsregister des Amtsgerichts Köln unter VR-Nr. 11033 eingetragenen

Satzung.

§ 21 Beschlussfassung

Diese Satzung ist in der vorliegenden Form in der ordentlichen

Mitgliederversammlung vom 20.06.2010 in Köln einstimmig beschlossen worden.

Sie tritt in der neugefassten Form mit dem Tag der Eintragung ins Vereinsregister in

Kraft.